Digitale Kundenkartei Friseur: Wer kommt diesen Monat?
Wer kommt diesen Monat – und was müssen wir bestellen? Wie eine digitale Kundenkartei im Friseursalon Rhythmus, Monatsübersicht und Bestellliste zeigt.
Wer kommt diesen Monat – und was müssen wir bestellen? Diese Frage stellt sich in vielen Salons am Monatsanfang. Eine digitale Kundenkartei im Friseursalon kann sie beantworten, aber nur, wenn sie mehr speichert als Name, Telefonnummer und den letzten Termin.
Ein Salon in Deutschland hat uns erzählt, wie das bei ihm lief. Er bestellt für seine Stammkundinnen die Produkte vor, damit sie im Regal stehen, bevor die Kundin kommt. Dafür muss man wissen, wie oft jede Kundin kommt. Und das hieß: im Papierkalender zurückblättern.
Die erste Rückmeldung an uns war ehrlich: Ein einzelnes Datum „letzter Besuch“ reicht nicht. Gewünscht waren jeder Besuch einzeln und eine Monatsübersicht, in der man sieht, wer wann da war.
Ein Datum ist kein Rhythmus
Der letzte Besuch sagt dir, wann jemand da war. Wie oft jemand kommt, ist ein Muster – und ohne Muster lässt sich nichts vorbestellen. Ein Beispiel: Wer im Schnitt alle sechs Wochen kommt und zuletzt vor fünf Wochen da war, ist diesen Monat dran. Wer sonst alle vier Wochen kommt und seit zehn Wochen fehlt, braucht keinen Termin, sondern einen Anruf.
Auf Papier rechnest du das selbst aus. Unsere kostenlose Kundenkartei für Friseure hat dafür eine Spalte „Abstand (Wochen)“ und die Zeile „nächster Besuch fällig ca.“. Das funktioniert – solange du jeden Monat alle Karten in die Hand nimmst.
So sieht das in Mobies aus

- Jeder Besuch steht auf der Karte, mit Datum und auf Wunsch mit Leistung und Farbe / Produkten. Im Alltag reicht ein Tipp in der Kundenliste; ältere Besuche aus dem Papierkalender trägst du nach, auch mehrere auf einmal.
- Der Rhythmus rechnet sich selbst. Ab zwei Besuchen zeigt die Karte „Etwa alle … Wochen“ und „Nächster Besuch ~“ mit Datum.
- Abweichungen fallen auf. Ab drei Besuchen misst Mobies eine Stammkundin an ihrem eigenen Takt statt an einer festen Grenze für alle: Wer deutlich länger wegbleibt als sonst, erscheint als überfällig.
- Die Monatsübersicht zeigt einen Kalender und darunter zwei Listen: „Diesen Monat da gewesen“ und „Diesen Monat erwartet“.
- Die Bestellliste (in der App: „Vorbereitung“) sammelt, wer diese Woche, in zwei Wochen oder diesen Monat erwartet wird – mit Leistung und Produkten vom letzten Besuch. Was bestellt ist, hakst du ab; die Liste lässt sich als PDF teilen.


Für Friseure hat die Karte eigene Felder, etwa „Farbe / Rezeptur“ und „Haar- / Hauttyp“, im Barbier-Alltag „Schnitt“, „Aufsatz / Länge“ und „Bart“. Damit steht die Nuance dort, wo du sie beim Bestellen brauchst.
Wer aus dem Takt fällt, siehst du schon auf der Startseite: „Diese Woche erwartet“ und darunter, wer länger nicht da war – gemessen am eigenen Rhythmus.

Was das nicht ist
Mobies ist kein Online-Kalender: Kundinnen buchen nicht selbst in freie Termine, sie schicken über deinen Link eine Anfrage per WhatsApp. Und die Kartei liegt auf einem Gerät, ohne Server – zwei iPads im Salon gleichen sich nicht von selbst ab. Wenn ihr zu dritt an drei Geräten bucht, ist eine Cloud-Software die bessere Wahl. Worauf du bei der Wahl achten solltest, steht unter Kundenkartei-App ohne Konto.
Vom Papier in die App
Du musst nicht alles an einem Abend übertragen. Fang mit den Stammkundinnen an, die diesen Monat kommen, und trag ihre letzten Besuche aus dem Kalender nach – auf der Karte über „Mehrere frühere Besuche eintragen“. Liegt deine Kundenliste in Excel, kannst du sie als CSV-Datei einlesen – auch mit einer Spalte für die Besuche.
Wer noch nicht umsteigen will, findet in der allgemeinen Kundenkartei Vorlage dieselbe Logik auf Papier.
Und die Daten?
Kundendaten im Salon sind personenbezogene Daten im Sinne der DSGVO. In Mobies liegen sie verschlüsselt auf dem Gerät, ohne Konto und ohne Server – dafür bist du für die Sicherung selbst zuständig. Mobies zeigt an, wann die letzte Sicherung war, und weist dich darauf hin, wenn sie länger her ist oder noch fehlt. Wie man Sicherungen sinnvoll anlegt, erklärt das BSI.

Ein Datum sagt dir, wann sie da war. Ein Rhythmus sagt dir, was du heute bestellen musst.
Häufige Fragen
Was unterscheidet eine digitale Kundenkartei von einer Papierkartei?
Sie rechnet mit. Auf Papier zählst du die Wochen zwischen den Besuchen selbst; in der App stehen Rhythmus, nächster erwarteter Besuch und die Monatsliste ohne Blättern auf dem Bildschirm.
Ab wie vielen Besuchen zeigt Mobies den Rhythmus?
Ab zwei eingetragenen Besuchen. Ab drei Besuchen wird eine Kundin an ihrem eigenen Takt gemessen, wenn es darum geht, ob sie überfällig ist.
Kann ich alte Besuche aus dem Papierkalender nachtragen?
Ja, auf der Karte der Kundin, auch mehrere Daten auf einmal. Besuche in der Zukunft lassen sich nicht eintragen.
Kann ich meine Excel-Liste übernehmen?
Ja, als CSV-Datei. Eine Spalte mit dem letzten Besuch oder mit mehreren Besuchsdaten wird mit eingelesen.
Funktioniert die Kartei ohne Internet?
Ja. Es gibt kein Konto und keinen Server; alles liegt auf dem Gerät.
Was kostet Mobies?
Ein monatliches oder jährliches Abo ohne Provision, 14 Tage kostenlos testen. Gekündigt wird über die Abo-Einstellungen deines Apple-Accounts.
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